Regenbogenboas
Die Regenbogenboa (Epicrates cenchria)
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| Jungtier von 2001 | Jungtier Nummer 2 |
Herkunft, Haltung und Lebensweise
Das Verbreitungsgebiet von Epicrates cenchria ist riesig und reicht von Costa Rica bis nach Argentinien. Die Tiere bewohnen die tropischen Regenwälder und erreichen eine Größe von 1,80 bis 2,30 Meter. Die Regenbogenboa zählt zu den Boiden (Boidae), den Riesenschlangen. Die Tiere kommen in ihrer Heimat sehr zahlreich vor, auch besitzt die Art 9 Unterarten die ebenfalls die Regenwälder, Buschland, Felsregionen und sogar die Savannen bewohnen. Die Regenbogenboa ist nachtaktiv und begibt sich auch dann auf die Jagd. Hat die Boa ein Nagetier oder einen Vogel bemerkt, schleicht sie sich langsam in dessen Reichweite und schlägt zu. Über 100 Nadelspitze Zähne halten die Beute fest während sich der Schlangenkörper um ihr Opfer windet und immer fester zudrückt bis die Beute erstickt ist. Dann wird die Beute meistens mit dem Kopf voran verschlungen und nach dem Fressakt sucht sich die Boa ein ruhiges Plätzchen zum verdauen!
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| Jungtier Nummer 3 | Alle 3 Tiere 3 Jahre später |
Haltung & Zucht
Ich halte 1,2 Epicrates c.cenchria in einem 150x80x120cm großen Regenwaldterrarium. Das Terrarium ist mit vielen großen Regenwaldlianen als Kletterästen ausgestattet, eine Menge Pflanzen einem großen Wasserbecken und einigen Versteckmöglichkeiten. Die Tiere sind von der Pflege her und auch vom Handling sehr problemlose Terrarientiere, die man auch dem Anfänger guten Gewissens empfehlen kann. Die Temperatur sollte zwischen 28 und 32°C liegen und die Luftfeuchtigkeit bei 80% gehalten werden. Bei diesem Klima gedeihen die Tiere am besten. Für die Zucht benötigen die Tiere keinen Winterschlaf jedoch hat sich eine kleine Temperatursenkung von 2-3°C in den Wintermonaten als stimulierend für die Tiere herausgestellt. Die Trächtigkeitsdauer hängt extrem mit der Haltungstemperatur zusammen. Weibchen, die bei ca.27°C gehalten wurden, benötigen 8 Monate bis zur Geburt. Tiere die bei ca.34°C gehalten wurden haben bereits nach 4 Monaten geworfen. Schließlich werden zwischen 10 und 25 Jungtiere mit ca. 50-65cm Länge geboren. Unbefruchtete Eier werden ebenso wie totgeborene sofort von der Mutter gefressen.



