Vogelspinnen
Da mit diesen Tieren sozusagen alles anfing, widme ich immer noch genug Zeit der Pflege und Zucht dieser wunderschönen Achtbeiner.
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| Avicularia metallica | Brachypelmides ruhnaui |
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| Brachypelma auratum | Ceratogyros darlingi |
Der Stammbaum der Vogelspinnen am Beispiel "Avicularia metallica"
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Stamm: |
Arthropoda (Gliederfüßler) |
| Unterstamm: | Chelizerata (Fühlerlose) |
| Klasse: | Arachnida (Spinnentiere) |
| Ordnung: | Araneae (Webspinne) |
| Unterordnung: | Mygalomorphae oder Orthognata (Vogelspinnenartige) |
| Familie: | Theraphosidae (echte Vogelspinnen) |
| Unterfamilie: | Aviculariinae |
| Gattung: | Avicularia |
| Art: | metallica |
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| Brachypelma braunshauseni | Psalmopeus irminia |
Ihren Namen verdanken die Vogelspinnen indirekt der Künstlerin Sybille Merian, die 1699 Surinam bereiste und 1705 auf ihrem berühmten Stich eine Riesenspinne darstellt, die einen Kolibrie verspeist. Daraufhin hat der berühmte Naturforscher Carl von Linne dieser Spinne die lateinische Bezeichnung "Aranea avicularia" gegeben. "Avicularia" leitet sich vom lateinischen Wort "avis", welches "Vogel" bedeutet ab. Der berühmte Zoologe Lamarck erkannte dann, dass die Vogelspinnen nicht zu der Gattung Aranea (die heute Araneus genannt wird und nur Radnetzspinnen wie z.B. unsere heimische Kreuzspinne beinhaltet) gehört, und machte daher den Artnamen "Avicularia" zum Gattungsnahmen. Damit hatte die Art ihren noch heute gültigen Gattungs- und Artnamen "Avicularia avicularia"!
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| Xenesthis immanis | Chromatopelma cyanepubescens |
Die Vogelspinnen sind wie die Skorpione, die ebenfalls zu den Spinnentieren gehören, lebende Fossilen und sind ca. 350 Millionen Jahre alt. Es gibt ca. 800 Arten von Vogelspinnen, knapp gefolgt von den Falltürspinnen mit ca. 700 Arten.
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| Brachypelma emilia | Brachypelma vagans |
Vogelspinnen eignen sich sehr gut als Terrarienpfleglinge, da sie nicht all zu viel Platz brauchen und nur 2-3 mal die Woche gefüttert werden müssen. Vogelspinnen sind Lauerjäger, sie laufen nicht viel umher, sondern setzen sich an den Eingang ihrer Wohnhöhle und lauern auf Beute.
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| Chromatopelma gehört zu den ruhigeren Arten | Pterinochilus murinus |











